Gustels Schiller-Glanz
27-04-2007
Ich weiss ja nicht, ob Sie's schon wussten, aber:
In jenen Jahren zwischen 1785 und 1787, in denen Friedrich Schiller bei seinem Freund Christian Gottfried Körner in Loschwitz weilte, bediente die 22-jährige Wirtstochter Johanne Justine Segedin in der "Fleischerschen Schenke", dem späteren Schillergarten. Schiller weilte oft im Schenkgut und die Legende spricht von einer Liebschaft der beiden.
Liebelei hin oder her - einen gewissen Eindruck muss die "Gustel", wie sie genannt wurde, auf Schiller gemacht haben. In "Wallensteins Lager", was er über zehn Jahre nach seiner Dresdner Zeit in Weimar schrieb, lässt er einen Jäger ausrufen: "Was! Der Blitz! Das ist ja die Gustel von Blasewitz!" Damit setzte er der jungen Frau ein bleibendes Denkmal.
Sie heiratet später Senator Renner und verstirbt, zur Legende geworden, 1856 in Dresden. Neben dem Medaillon im Schillergarten erinnert das Gustel-Denkmal von Martin Engelke am Rathaus von Blasewitz an die "glanz"volle Zeit.
Mit "Gustels Schiller-Glanz" - unserem spritzigen Sekt aus der bekannten Sektkellerei Affaltrach - würdigt jetzt auch Vom Fass Dresden die Gustel und den Schiller! Wenngleich das historische Etikett Originalphotos aus der guten alten Zeit zeigt, so sei Ihnen versichert - die Flasche selbst beinhaltet garantiert frischen, perlenden Schaumwein! Die Rebsorten Macabeo, Trebbiano, Chardonnay und Riesling verleihen diesem ausgewogenen Sekt seinen angenehmen Duft und seine anregende Säure.
Geniessen Sie jetzt unseren rundum harmonischen "Gustels Schiller-Glanz" - den erfrischenden Begleiter durch Ihre lauen Frühjahrs- und Sommernächte.